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Manchmal muss man aus der Rolle fallen. um aus der Falle zu rollen. (Virginia Satir)

Herzlich Willkommen!

Jeder Mensch kennt Höhen und Tiefen, kennt Phasen, in denen man auf Unterstützung angewiesen ist.
Wir können uns in anderen sehen und wiedererkennen, wir leben und agieren in Verbindungen und können so manches Mal klarer von außen als von innen schauen.
Gemeinsam kleinere Schwierigkeiten oder auch größere Krisen zu betrachten, kann neue Erkenntnisse, Sichtweisen und somit neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen.
Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu Hypnose und Systemischer Kurztherapie.
Ich arbeite klientenzentriert und lösungsorientiert. Empathie, Ehrlichkeit und Wertschätzung sind mir ebenso wichtig wie authentische Kommunikation und eine Begegnung auf Augenhöhe.
Sollten Sie Fragen haben, kontaktieren Sie mich gern per Mail oder über das Kontaktformular.

Die Schwerpunkte meiner therapeutischen Arbeit:

  • Depressionen, Trauer
  • Ängste, Panikattacken & Phobien
  • Akute Krisen und Notsituationen
  • Stressreduktion im Alltag, Burnout
  • Vergangenheitsbewältigung
  • Raucherentwöhnung
  • Arbeit mit dem inneren Kind
  • Partnerschaftskonflikte
  • Sexualstörungen


Die Methoden nach denen ich arbeite:

  • Hypnose, Hypnoanalyse
  • Systemische Kurztherapie
    (für Einzelne, Paare und Familien)
  • Gesprächstherapie nach Carl Rogers
  • Vertragsarbeit
    (speziell mit Eltern und Jugendlichen)

Schweigepflicht

Informationen über unsere gemeinsame Arbeit werden nicht an Dritte weitergegeben. Die Schweigepflicht bleibt auch gegenüber Versicherungen aufrechterhalten.

Sie haben doch nicht Ihr Lächeln verloren?

Ich komme zu einem Arzt.
Der Arzt steht auf, begrüßt mich, trägt ein, in welcher Kasse ich bin und fragt dann schließlich: „Was fehlt Ihnen?“
Ich weiß natürlich, dass es etwas ganz Ausgefallenes ist, was ich ihm mitteilen werde, nehme allen Mut zusammen und sage: „Ich kann nicht mehr lächeln.“
„Wie bitte?“, fragt er verdutzt.
Ich habe es gewusst. Ich war darauf gefasst, dass er mich sonderbar ansehen würde, und ich erkläre ihm, was ich meine: „Ich habe mein Lächeln verloren. Weiter nichts. Ich habe es allerdings erst vor kurzem bemerkt. Es ist mir zunächst gar nicht aufgefallen. Verstehen Sie: Lachen kann ich noch, lauthals. Auch grinsen, wie man so sagt, aber richtig von Herzen lächeln – das kann ich nicht mehr.“
„Mmh, sprechen Sie weiter!“, fordert er mich auf.
„Das Lächeln“, setze ich also fort, „ist etwas ganz anderes. Es muss aus dem Herzen kommen, es kommt ohne Anstrengung, lautlos und wie von selbst. Es ist plötzlich da und stellt einen unerhörten Einklang dar zwischen dem Menschen und dem Leben.“
„Hm“, sagt mein Arzt wieder, „sehr schön und vielleicht auch wahr.“
„Gewiss wahr“, sage ich. „Wer Angst hat, lächelt nicht. Auch Nervöse und Unruhige lächeln nicht, nicht die Aufgeregten, nicht die Unglücklichen.“
„Wann“, unterbricht mich der Arzt, „verloren Sie Ihr Lächeln?“
Ich zucke die Schultern. „Ich weiß es nicht. Ich verlor es ganz unbemerkt.“
„Wie kann ich Ihnen helfen“, sagt mein Arzt und starrt mich an. Er steht plötzlich auf und murmelt: „Jetzt, wo Sie das sagen, fällt mir etwas auf: Ich lächle auch nicht mehr.“
„Wie?“, sage ich, „Sie auch nicht mehr?“
Er schüttelt den Kopf. „Es ist merkwürdig. Natürlich bin ich ab und zu lustig, fidel, wie man so sagt, aber – lächeln kann ich auch nicht.“
Wir starren uns an.
„Und Sie kommen zu mir?“, fragt er verwundert.
„Ja“, sage ich, „ich wollte nichts unversucht lassen.“
Er zuckt die Schultern. „Ich kann Ihnen nicht helfen. In dieser Sache kann ich niemandem helfen. Mir selbst nicht. Aber – „, fährt er fort und beginnt, nachdenklich seine Brille zu putzen, „ich denke, es müsste die wichtigste Sache der Welt sein, dieses Lächeln wiederzufinden.“